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Human-in-the-Loop-Governance

Einen Turn pausieren, einzelne Tool-Aufrufe freigeben lassen oder Diskussionsphasen abzeichnen. Freigabe-Workflows mit Timeout-Richtlinien, Slack-Karten und neustartsicherem Zustand, ausgeliefert mit EDDI 6.2.0.

Human-in-the-Loop-Governance

Autonomie mit Not-Aus

Autonome Agenten sind genau bis zu dem Moment nützlich, in dem sie etwas Unumkehrbares tun. EDDI 6.2.0 führt Human-in-the-Loop-Governance ein: explizite Freigabe-Gates auf drei Granularitätsstufen, abgesichert durch Timeout-Richtlinien, Schleifenerkennung und einen Zustand, der Neustarts übersteht. Freigaben sind Konfiguration, kein eigener Anwendungscode.

Warum Freigabe-Gates in die Plattform gehören

Die meisten Teams bauen Freigaben auf Anwendungsebene an: hier eine Queue, dort ein Webhook, irgendwo ein Datenbank-Flag. Dieser Ansatz bricht, sobald ein Prozess neu startet, eine freigebende Person offline geht oder ein Agent dieselbe Anfrage in einer Schleife wiederholt. EDDI verankert das Gate in der Konversations-Pipeline selbst. Ein pausierter Turn bleibt pausiert, konkurrierende Eingaben werden mit einem klaren 409 Conflict abgewiesen, und jede Entscheidung landet im selben Audit-Trail wie der übrige Agenten-Lebenszyklus.

Drei Freigabe-Ebenen

Timeout-Richtlinien

Menschen sind kein hochverfügbarer Dienst. Jedes Gate legt fest, was passiert, wenn niemand rechtzeitig reagiert:

Für den Produktivbetrieb gebaut

Ein Freigabesystem wird an seinem schlechtesten Tag gemessen: ein Neustart mitten in der Prüfung, ein Agent, der dieselbe Frage immer wieder stellt, eine freigebende Person, die in Slack arbeitet statt in der Admin-UI.

Governance und Compliance

Menschliche Aufsicht ist nicht nur eine betriebliche Präferenz, sondern eine regulatorische Anforderung. Freigabe-Gates geben der menschlichen Aufsicht nach Art. 14 EU AI Act eine konkrete Umsetzung: Eine namentlich bekannte Person genehmigt eine konkrete Aktion, und die Entscheidung wird protokolliert. Zusammen mit EDDIs Compliance-Framework und dem HMAC-SHA256-Audit-Trail lässt sich einer Prüfstelle nicht nur zeigen, was ein Agent getan hat, sondern auch, wer es wann erlaubt hat.